Ein elementarer Kampf zwischen Feuer und Asche, in dem das Schicksal einer ganzen Welt auf den Schultern eines Feuergebundenen ruht
Der Himmel über Sel leuchtet rot wie Blut. Tausende von skälischen Kriegern haben sich an den Grenzen Kristias versammelt – barbarische Horden aus dem Osten, die nichts als Tod und Verderben mit sich bringen. Unter ihnen befinden sich Elementgebundene mit der Macht, die Natur selbst zu befehligen. Feuer regnet vom Himmel, während die Erde unter den Füßen der Verteidiger bebt und bricht.
Claudio, Kommandant der Rotschwalben und einer der wenigen Feuergebundenen Kristias, steht mit einer Handvoll Männer auf den Mauern der Stadt. Gegen die überwältigende Übermacht der Skäler scheint jede Hoffnung vergebens. Doch solange auch nur ein Funke Hoffnung in seiner Brust glimmt, wird er kämpfen – für seine Männer, für die unschuldigen Bewohner Sels und für die Familie, die auf seine Rückkehr wartet.
Währenddessen bewegt sich ein anderes Spiel in der Hauptstadt Kristias. Valk Ceras, ein Botschafter und Spion im Dienste der Königin Aurelia, erfährt von einer alten Prophezeiung und einem drohenden Eingreifen der Erwählten – unsterbliche Diener der Göttinnen mit unvorstellbaren Kräften. Als die Nachricht eintrifft, dass der legendäre Geralt, der Herr der Asche, sich auf den Weg in die umkämpften Gebiete gemacht hat, weiß Valk, dass die Welt am Rande einer Katastrophe steht, deren Ausmaß alles Bekannte übersteigen könnte.
Kommandant der Rotschwalben
"Solange auch nur einer noch auf den Sieg hofft, können wir auch gewinnen."
Ein erfahrener Kriegsveteran und Feuergebundener, der seine Truppe trotz aussichtsloser Lage nicht im Stich lässt. Er trägt ein Armband aus Glutleder mit einem eingestickten roten Vogel – ein Geschenk seiner Tochter, an das er sich klammert wie an die letzte Hoffnung. Seine Fähigkeit, Flammen zu kontrollieren, macht ihn zu einem gefürchteten Gegner, doch sein wahres Talent ist es, selbst in den dunkelsten Momenten nicht aufzugeben.
Kampfgefährte mit unerschütterlichem Humor
"Wenn wir sterben, sag ich diesen verdammten Göttinnen höchstpersönlich, dass sie dich verfluchen sollen!"
Claudios engster Vertrauter, dessen eigentlicher Name Orel nur seinem Kommandanten bekannt ist. Mit einem steten Lächeln auf den Lippen und immer zu einem Scherz bereit, bleibt er selbst angesichts des sicheren Todes gefasst. Hinter seiner lockeren Fassade verbirgt sich jedoch ein taktisch brillanter Kämpfer, der mit Schwert und Dolch gleichermaßen tödlich ist und jeden seiner Kupferlinge als "Notmünze" hütet.
Botschafter und Spion der Königin
"Verflucht...ich liebe die Hauptstadt."
Ein charmanter Diplomat mit scharfem Verstand und zahlreichen Geheimnissen. Mit seinen langen, geflochtenen Haaren, die ihn als baranischen Politiker ausweisen, und seinem unwiderstehlichen Charme öffnet er Türen, die anderen verschlossen bleiben. Als loyaler Diener der Königin Aurelia Phernix bewegt er sich geschickt durch die Intrigen und Machtkämpfe der Hauptstadt und entdeckt dabei eine Bedrohung, die größer ist als jede politische Ränkeschmiederei.
Junger Wachmann mit unerschütterlichem Glauben
"Ich hoffe darauf, Herr."
Ein Junge von kaum fünfzehn Jahren, der trotz seiner mangelhaften Ausrüstung und fehlenden Erfahrung mit bewundernswertem Mut an der Seite der erfahrenen Kämpfer steht. Sein zu großer Helm, der wie ein Eimer auf seinem Kopf sitzt, und sein wackeliger Speer mögen lächerlich wirken, doch sein Glaube an den Sieg verkörpert die Hoffnung, die selbst in den dunkelsten Zeiten nicht erlischt – eine Hoffnung, die mächtiger sein kann als alle Feuermagie.
Unbarmherzige Invasoren aus dem Osten
"GEAT IEHN!"
Ein wildes Volk von Kriegern mit geschorenen Schädeln und tätowierten Körpern, gehüllt in Felle und Kettenwesten. Ihre Horden ziehen plündernd und mordend durch die östlichen Provinzen Kristias, ohne Rücksicht auf Verluste – weder auf die ihrer Feinde noch auf die eigenen. Früher nur in kleinen Gruppen auftretend, haben sie sich nun zu einer gewaltigen Armee zusammengeschlossen, deren Kriegsgebrüll über die Ebenen hallt und selbst den Mutigsten das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Elementare Kräfte in menschlicher Gestalt
"MEhR ALS IhR KöNNt zÄhLEN."
Menschen, die den Elementstrom der Natur mit ihrem eigenen Lebensfluss verweben können. In den Reihen der Skäler finden sich Feuergebundene, die vernichtende Flammenbälle schleudern, und Erdgebundene, die den Boden selbst zum Beben bringen und tödliche Geschosse aus Stein formen. Mit ihren elementaren Kräften legen sie ganze Städte in Schutt und Asche und werden nur durch eines gestoppt: den mysteriösen Akashastein, der den Elementstrom unterbricht.
Der Herr der Asche, Erwählter Sius
"EUER TOBEN GING NUN LANGE GENUG! SIU HAT DIE MENSCHEN MEINEM SCHUTZ UNTERSTELLT!"
Eine mystische Gestalt von unvorstellbarer Macht und furchterregender Präsenz. Als Erwählter der Feuergöttin Siu verfügt er über elementare Kräfte, die jene der gewöhnlichen Gebundenen weit übertreffen. Sein Erscheinen ist ein Wendepunkt in jedem Konflikt, denn wo Geralt wandelt, bleibt nichts als Asche zurück. Ob Retter oder Zerstörer – sein Eingreifen könnte das Gleichgewicht der Welt für immer verändern.
Die Phönixkönigin von Kristia
"Die Erwählten werden sich in Skäl treffen. Und allein zu wissen, dass König Dearan dorthin unterwegs ist, gefällt mir nicht."
Eine weise, vom Alter gezeichnete Herrscherin, deren körperliche Schwäche ihre geistige Stärke nur umso deutlicher hervorhebt. An ihren Rollstuhl gefesselt, führt sie ihr Reich mit unerschütterlichem Willen und scharfsinnigem Verstand. Die blutige Geschichte Kristias und die Kriege ihres Vaters haben sie gelehrt, dass manchmal schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden müssen, um Frieden zu wahren – selbst wenn der Preis dafür hoch ist.
Ein stolzes Königreich unter der Herrschaft von Aurelia Phernix, symbolisiert durch den feurigen Vogel, der aus der Asche aufsteigt. Nach Jahrzehnten der Expansion unter König Augustos genießt das Land nun eine Zeit des relativen Friedens, bis die Skäler seine Grenzen überschreiten. Kristia ist bekannt für seine Feuergebundenen und die loyalen Truppen wie die Rotschwalben, die an den Grenzen für Sicherheit sorgen.
Bedrohung: Skälische Invasion, politische Intrigen, der nahende Tod der Königin
Eine strategisch wichtige Stadt an der Ostgrenze Kristias, geschützt durch zwei massive Mauerringe und fünf Wachtürme. Als Relikt der Expansionskriege gebaut, dient sie nun als letztes Bollwerk gegen die herannahenden Skäler. Flüchtlinge aus den umliegenden Dörfern haben hier Schutz gesucht, während die kleine Truppe der Rotschwalben verzweifelt versucht, die Stadt zu halten.
Bedrohung: Belagerung, Flammenangriffe, eine überwältigende Übermacht
Das raue, unwirtliche Heimatland der Barbaren im Osten. Eine Welt aus weiten Steppen und schroffen Bergen, in der nur die Stärksten überleben. Die Skäler leben in verschiedenen Stämmen und Clans, die sich jahrtausendelang gegenseitig bekämpften – bis sie sich unter einem neuen Banner vereinigten und gen Westen zogen, getrieben von einem Ziel, das mehr zu sein scheint als bloße Plünderung.
Bedrohung: Wilde Krieger, unberechenbare Elementargebundene, rasender Eroberungsdrang
Das prächtige Herz Kristias mit dem neuen Palast, dessen goldene Phönix-Insignie im Sonnenlicht glänzt. Ein Labyrinth aus Intrigen, politischen Machtkämpfen und luxuriösen Vergnügungen, in dem Botschafter wie Valk Ceras ihren gefährlichen Tanz aufführen. Während das einfache Volk prosperiert, bereitet sich der dekadente Prinz Teberal auf seine zukünftige Herrschaft vor – ein Umstand, der selbst seiner Mutter Sorgen bereitet.
Bedrohung: Politische Machtkämpfe, drohender Thronwechsel, Ignoranz gegenüber der wahren Gefahr
Erlebe atemberaubende Kämpfe zwischen Feuer- und Erdgebundenen, während brennende Geschosse über Schlachtfelder fliegen und Mauern unter der Macht der Elemente bersten. Von der verzweifelten Verteidigung Sels bis zum erschütternden Eingreifen des Erwählten Geralt – die elementare Magie in »Die Träne Sius« entfacht ein Spektakel, das dich nicht mehr loslässt.
Begleite Claudio, den pflichtbewussten Kommandanten, Laru, den schelmischen Krieger mit dem unerschütterlichen Humor, und den jungen Simon, dessen Glaube an den Sieg selbst in dunkelsten Stunden nicht erlischt. Keiner von ihnen ist ein typischer Held aus Legenden, doch gerade ihre Menschlichkeit und Entschlossenheit machen sie zu den wahren Brennpunkten dieser Geschichte.
Entdecke die faszinierende Welt von Askera mit ihren vier Göttinnen und deren Erwählten, unsterblichen Wesen mit unvorstellbaren Kräften. Die Macht des Akasha-Steins, die Träne Sius, die Elementarströme – tauche ein in ein komplexes Magiesystem, das seinen eigenen Gesetzen folgt und dessen Geheimnisse nur darauf warten, gelüftet zu werden.
Während im Osten ein blutiger Krieg tobt, werden in den Palästen der Hauptstadt subtile Machtkämpfe ausgetragen. Folge Valk Ceras durch die verschlungenen Pfade der Diplomatie und entdecke, dass manchmal Worte und Geheimnisse mächtiger sein können als Feuer und Stahl. Die Beziehung zwischen der alternden Königin und ihrem egozentrischen Sohn bildet dabei nur die Spitze eines Eisbergs voller Verschwörungen.
"Solange auch nur einer noch auf den Sieg hofft, können wir auch gewinnen." Dieses Zitat verkörpert den Kern der Geschichte – die unbezwingbare Kraft der Hoffnung selbst angesichts überwältigender Gegner. In einer Welt, die in Flammen zu versinken droht, kann manchmal ein einzelner Funke genügen, um das rettende Feuer zu entfachen.
In »Last Tales – Die Träne Sius« erwartet dich eine epische Saga über Mut, Opferbereitschaft und die unbändige Kraft des Feuers in einer Welt, die am Abgrund steht. Jede Seite führt dich tiefer in einen Konflikt, der nicht nur zwischen den Völkern Askeras, sondern in den Herzen der Protagonisten selbst ausgetragen wird.
Die Geschichte bewegt sich zwischen zwei Brennpunkten: Der belagerten Stadt Sel, wo Claudio und seine kleine Schar verzweifelt gegen die Übermacht der Skäler kämpfen, und der intrigengesponnenen Hauptstadt, wo Valk Ceras von einem noch größeren Spiel der Mächte erfährt. Die Träne Sius, ein Artefakt von unvorstellbarer Macht, könnte das Gleichgewicht der Elemente für immer verändern – und möglicherweise ist dies der wahre Grund für den plötzlichen Vormarsch der skälischen Horden.
Der Autor Jester D. Océ erschafft mit seiner bildgewaltigen Sprache eine faszinierende Welt, in der die Flammen nicht nur zerstören, sondern auch reinigen und neu erschaffen können. Seine Charaktere sind keine unfehlbaren Helden, sondern Menschen mit Zweifeln, Ängsten und unerwarteten Stärken. In einer Zeit, in der alles zu Asche zu zerfallen droht, zeigt er auf eindringliche Weise: Manchmal ist es der kleinste Funke, der die größte Veränderung bewirkt.
Taschenbuch mit Klappbroschur | 595 Seiten voller elementarer Magie
"»Last Tales – Die Träne Sius« ist ein fesselndes Fantasy-Epos, in dem elementare Magie auf tiefgründige Charakterentwicklung trifft. Eine Geschichte über die Kraft der Hoffnung, die selbst in den finstersten Stunden nicht erlischt."
Wo Feuer ist, ist auch Hoffnung – auch wenn alles zu Asche zerfällt.